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Picasa

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Vor kurzem habe ich über  Picasaweb , dem Onlinetool von Google, geschrieben. Nun ist es an der Zeit auch über meine Erfahrungen mit Picasa zu posten. Picasa ist aktuell in der Version 3.9 bei Google zum kostenlosen Download erhältlich und bietet eine ganze Reihe von Funktionen und Tools rund um die Bildverwaltung und Bildbearbeitung und Präsentation. Außerdem ist Picasa jetzt mit Google+ verknüpft, womit das teilen und synchronisieren mit den Online-Bildordnern jetzt unkompliziert nativ möglich ist.

Picasa durchsucht nach einstellbaren Vorgaben die Festplatte des Rechnern sowie die Online-Ordner vom eigenen Google+ Account und stellt die gefundenen Bilder in chronischer Reihenfolge zum Bearbeiten bereit. Diashows, Fotocollagen, Filmpräsentationen können erstellt und gespeichert werden, Marker und Geo-Tags können hinzugefügt oder entfernt und gefiltert werden. Entsprechen die Bilder noch nicht der eigenen Vorstellung, erreicht man mit einem Doppelklick die Bildbearbeitung. Hier stehen wie im Onlinetool Picasaweb eine riesige Auswahl von Werkzeugen und Filtern zur Verfügung. Zuschneiden, Ausrichten, Rote Augen, Farbe und Kontrast, Retuchieren, Aufhellen, Abdunkeln, Farbtemperatur sind nur einige der Werkzeuge. HDR, Sepia, Neon, Bleistift, Comic, Polaroid und Fokus zoomen sind einige der Bildbearbeitungs-Filter die ganz a la Instagram schnell und einfach zum “Bilderfolg” führen.

Integriert wurde auch die Gesichtserkennung. Gefundene Gesichter können mit dem Google-Adressdaten verknüpft bzw. mit Namen gekennzeichnet werden.

Interessant sind auch die Einstellungen für den Bildexport. Hier kann die Bildgröße eingestellt werden und somit Einfluß auf die Speichergröße im Web genommen werden. Sollen die Bilder nicht zu Google+ hochgeladen werden, können über die Funktion “Exportieren” die  Bilder verkleinert in einem lokalen Ordner gespeichert werden. Die Bildqualität lässt sich hierbei stufenlos regulieren. Funktionen für das Drucken, Mailen, Speichern und Scannen sind integriert, Abzüge können bei namhaften Dienstleistern bestellt werden. Neu ist auch die Massenupload-Funktion mit der man Bilder in Block in den Google-Account schieben kann. Bildordner können mit Passwörtern geschützt werden, Bildinformationen wie die Bildgröße, Kamera, Blende usw. stehen zur Verfügung. Die “Bilder sichern” Funktion ermöglicht das speichern und Brennen von Daten auf gesonderte Datenträger und verhindert somit den Bildverlust.

Google stellt  mit Picasa kostenlos ein Programm zur Verfügung, dass mit den vorhandenen Funktionen fast keine Wünsche für die Bildverwaltung offen lässt und bezüglich der schnellen Bildbearbeitung und Bildverbesserung absolut konkurrenzfähig ist. Wer mehr Funktionen benötigt, sollte sich Photoshop Lightroom 3 anschauen. Ob sich allerdings die Investition lohnt ist fraglich. Hier ist es ratsam die Anschaffung zurückzustellen, da Photoshop Lightroom 4 vor der Veröffentlichung steht.

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